Everglades

Für die Everglades haben wir uns zwei Tage eingeplant. Am Mittwoch nahmen wir uns den unteren Teil vor. Wir standen etwas früher auf, plünderten das Frühstücks-Büffet, schmierten uns mit Sonnencreme und Moskito-Spray ein und fuhren los. Unser Motel war nur 15 Minuten vom Eingang zum „Everglades National Park“ entfernt. Der Eintritt ist mit 10$ pro Fahrzeug sehr human, wenn man bedenkt, dass das Ticket sieben Tage uns für jeden Eingang zu den Everglades gültig ist.

Unseren ersten Stopp machten wir beim „Visitor Center“. Wir informierten uns, über den Park und wo wir die beste Change haben wilde Tiere zu sehen. Der Park ist genial aufgebaut. Eine 40 Meilen (64 Kilometer) lange Strasse führt durch den Park, welche man mit dem Auto abfährt. Unterwegs hat es 6-7 Trails, bei welchen man parkieren kann. Die Trails sind unterschiedlich, zum Teil führt ein Weg durch ein Waldstück, manchmal hatte es auch Holzstege, welche über das Wasser führten.

Beim ersten Halt gab es zwei Trails den „Anhinga Trail“ und den „Gumbo Limbo Trail“. Zuerst entschieden wir uns für den „Anhinga Trail“, welcher um und über ein Wasser- und Sumpfgebiet führte. Die vielen Pflanzen, die verschiedenen Grün und die Weitsicht gefielen uns sehr. Zwischen durch hörten wir dumpfe Geräusche und waren uns sicher, dass müssen Alligatoren sein! Wir liefen weiter über einen Holzsteg, welcher über das Wasser führte. Wir mussten nicht weit laufen, bis wir die ersten Alligatoren sahen :-) Wir knipsten einige Bilder und liefen weiter. Ein Paar kam uns entgegen und sagte uns, dass weiter vorne ein Alligator auf dem Land zu sehen ist. Wir gingen sofort hin. Leider war er etwas versteckt und wir konnten keine sehr guten Bilder machen und zu nahe wollten wir dann auch wieder nicht hin. Wir machten uns auf den Weg zurück und liefen noch durch den „Gumbo Limbo Trail“, welcher durch ein Waldstück führte. Diese Waldstücke sind sehr schön und meisten roch es sehr tropisch, warm, ein sehr angenehmer Duft. Trotz dem Moskito-Spray wurden wir immer schneller, diese kleinen Biester kann man nicht abwimmeln, todschlagen ist die einzige Lösung, leider waren es zu viele. Weiter besuchten wir die Trails „Pa-hey-okee Overlook“, „Mahogany Hammock“ und „West Lake“, leider sahen wir nicht so viele Tiere, da sich diese im Sommer zum Teil an anderen Orten aufhalten. Zuunterst liegt die Ortschaft Flamingo, wir erwarteten ein kleines, nettes Dörfchen, vielleicht ein Restaurant oder irgend so etwas. Flamingo besteht aus einem rosaroten Tourist Center und einem kleinen Pier. In der Wintersaison kann man von hier viele verschiedene Vögel beobachten, jetzt im Sommer gibt es zwar auch Vögel, diese sind aber nicht spektakulär. Wir fuhren alles zurück und besuchten nochmals den ersten Trail mit den Alligatoren und wurden belohnt, ein Ranger machte uns auf ein Baby Alligator aufmerksam! Nach diesem tollen Erlebnis machten wir uns auf den Weg zurück ins Motel.

Baby Croc

Am nächsten Tag packten wir unsere Rucksäcke, füllten den Kofferraum von unserem Dodge, gingen Frühstücken und fuhren in Richtung Norden los. Etwas oberhalb liegt „Shark Valley“, welches ebenfalls zum „Everglades National Park“ zählt und das „Big Cypress National Preserve“. Im Shark Valley gibt es eine 24 Kilometer lange Tour. Das Tram kostete für uns beide 38$ und die Miete für zwei Velos hätte auch um die 40$ gekostet. Wir entschieden uns ein Stück zu laufen. Nach 30 Minuten waren wir auf Unterhosen durchgeschwitzt und haben wenig Aufregendes gesehen, wir entschieden uns umzukehren und weiterzuziehen.

Wir hielten beim „Big Cypress National Preserve Visitor Center“ und liessen uns erklären, wo wir das besichtigen können. Unser erster Halt beim „Kirby Storter Roadside Park“ war landschaftlich sehr schön, jedoch weit und breit keine exotischen Tiere. Wir fuhren weiter zum H.P. William Roadside Park, hier wimmelte es nur so von Alligatoren, innerhalb von 20 Minuten haben wir bestimmt 10 Stück gesehen. Einige Dummköpfe konnten es nicht lassen und provozierten einen Alligator, weil sie ein Bild wollten mit offener Schnauze. Dem Alligator war das jedoch zu dumm, schade hat er den Touristen nicht gefressen, dass hätte für uns tolle Bilder gegeben :-P Einen Alligator sahen wir am Ufer, er posierte für uns etwas und zeigte glücklicherweise kein Interesse an mir, als ich mich ihm näherte. Wir fuhren wieder zurück auf den Tamiami Trail, so heisst die Strasse, welche durch den „Big Cypress“ führt und fuhren in Richtung Everglades City. Unterwegs kamen wir am „Ochopee Post Office „ vorbei, dem kleinsten Post Office in den vereinigten Staaten.

  S'Chlinste Post Office i de Staate (Ochopee)

Nach einem kurzen Stopp fuhren wir nach Everglades City und Chokoloskee, beide Ortschaften überzeugten uns überhaupt nicht und wir waren froh, dass wir nicht, wie zuerst geplant, dort übernachteten. Wir fuhren noch einmal über 50 Minuten nach Naples. Wir übernachteten etwas ausserhalb in einem Motel „Farways Inn“. Das Zimmer inkl. Küche kostete uns 55$ inkl. Tax. Das Motel verfügte über einen grossen Pool und diverse Gasgrills, sogar das Frühstück war bei diesem super Preis dabei. Unmittelbar nach dem Einchecken fuhren wir in den nächsten Walmart, kauften uns Fleisch für auf den Grill und frischen Salat! Endlich konnten wir uns wieder einmal selbst verpflegen! Es war genial lecker! Dieses Motel können wir nur weiterempfehlen.

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Begin Mile 0

Autsch! Der Wecker klingelte bereits um 9.00Uhr, denn wir mussten wieder packen und auschecken. Nach der vergangene Nacht viel uns das besonders schwer, besonders mir. Das Wetter war um einiges besser, zu schade dass wir wieder aufs Festland zurückgehen.

 Key West ist nicht besonders günstig zum Übernachten. Die Hotels und Bed & Breakfast können und wollen wir uns nicht leisten und die Hostels verfügen nur über 10er und 16er Schlägen, was wir uns nicht “antun” wollen, wobei die Preise identisch mit denen der Motels sind. Der einzige Unterschied besteht dann nur, dass man in einem Hostel eine Küche hat und dass man auf Gleichgesinnte trifft, was beides tolle Punkte sind! Hier in Amerika sind die Supermärkte riesig im Vergleich zur Schweiz und Kanada und somit auch die Packungen. Als Beispiel: Haarschampoo in der Schweiz gibt als Normalpackung 250ml. Hier sind die kleinste Packungen 375ml. In der Schweiz kann man alles in Mini-Format haben, wie zum Beispiel die portionierte Butter, hier in Amerika gibt es Butter nur im XXL Format. Wie soll man da bitteschön nur für zwei Tagen einkaufen? Hinzu kommt dann auch, dass die Supermärkte ausserhalb der Wohnorte liegen und ohne Auto kaum erreichbar sind. Die kleinen Convenience Stores die es fast an alle Ecken gibt, verkaufen nichts Frisches. Somit wird das selberkochen sehr kompliziert, was sich aber bald einmal ändern wird, so viel schon mal verraten… :-)

 Nachdem wir alles in das Auto geladen hatten, fuhren wir noch zu den Plätze in Key West, welche wir gestern beim Regenwetter nicht besichtigen konnten: “Begin Mile 0″ und “End Mile 0″, den Leuchtturm, die Strände. Wir genossen das wunderbare Flair von Key West und fuhren dann von Begin Mile 0 die 125 Milen, über die 42 Brücken und 32 Inseln zurück auf das Festland nach Florida City. Hier haben wir spontan zwei weitere Nächte im selben Motel gebucht, welches wir bereits vor der Abfahrt nach Key West hatten. Obwohl das Motel knapp 90 Zimmer hat, bekamen wir wieder dasselbe – alles so vertraut, da fühlt man sich fast ein wenig heimisch ;-) Am Pool liessen wir den Tag ausklingen. Wir können den Ausflug nach Key West allen weiter empfehlen und bitte fahrt auch mit dem Auto über den Highway dahin und nicht fliegen :-D Der Weg dahin macht das ganze so einzigartig.

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Am Montagmorgen standen wir auf und machten das, was wir auch die vergangen Montage erledigten, wir waschten unsere Kleider. Die Coin Laundry nur war ca. 15 Minuten von unserem Motel entfernt. Kaum hatten wir alles gewaschen und zusammengepackt, begann es zu regnen und zwar so richtig! Wir konnten uns gerade noch unter ein Vordach retten, wo wir dann eine knappe Stunde warteten, bis das Gewitter vorüber war. Auf dem Rückweg waren wir beide froh, dass wir Flip Flops anhatten und keine Schuhe.

Überschwemmte Strasse

Wir kamen einigermassen trocken zurück in unser Zimmer. Kaum da angekommen regnete es erneut wie aus Kübeln. Wir waren ein wenig gefrustet, wollten wir doch Key West besichtigen und an einem gemütlichen Strand etwas chillen. Wir kümmerten uns um administrative Dinge und um die Homepage. Am frühen Abend war dann der Regen vorüber, wir packten unsere Sachen und liefen los. Zuerst besichtigten wir den „Southernmost Point“, ein Muss für jeden Touri hier. Dieser Punkt ist aber in Wirklichkeit ein Witz. Der südlichste Punkt von Key West liegt neben an in der US Navi Base, der südlichste Punkt der kontinentalen USA liegt in den Everglades bei Flamingo und der südlichste Punkt in den Vereinigten Staaten liegt in Hawaii :-) Aber hier tut man so, als wüsste man das alles nicht und wir spielten mit! ABER die Tatsache, dass es nur noch 90 Meilen bis Cuba sind, erwärmte unser Herz an diesem schwül-warmen Tag noch mehr.

Wir liefen weiter zur Duval Street der Halli-Galli Strasse in Key West. Wir hatten etwas Hunger und wollten den Frust vom Regen mit einem Drink hinunterspülen. Das Restaurant „Cheesburger“ hatte Happy Hour, unsere liebsten Stunden am Tag :-) Bei Mojitos für 5$ kann man schliesslich nicht viel falsch machen. Wir bestellen Mojitos und waren uns noch unsicher, ob wir auch vom sehr preiswerten Happy Hour Food kosten sollten. Ein junges Paar am Tisch neben an, bekam in diesem Moment das Essen. Sehr grosszügige Portionen, welche sehr fein aussahen und super dufteten. Wir sprachen die anderen beiden an und fragen was sie alles bestellt haben – sehr viel auf jeden Fall :-) Die Mojitos waren lecker und den anderen beiden schmeckte das Essen, also bestellten wir auch etwas. Wir assen und tranken und quatschen sehr lange mit den beiden anderen, welche aus Toronto sind und in den Keys einige Tage Ferien machten, über das Leben in Kanada und die Unterschiede zwischen Kanada und den USA. Das Gespräch war lustig und aufschlussreich.

Wir machten uns auf, es war bereit 19:30 Uhr und wir wollten den Sonnenuntergang nochmals beobachten, in der Hoffnung, dass es weniger Wolken hatte als am Tag zuvor. Unterwegs besorgen wir uns noch zwei kleine Drinks bei „Rick’s and Durty Harry“.

Rum Runner

Wir machten uns auf in Richtung Pier. Der Sonnenuntergang war jedoch wenig spektakulär, die Abendstimmung war vom Gewitter immer noch etwas getrübt. Wir schlenderten noch etwas umher und kamen an einem „Key Lime Pie“ Geschäft vorbei. Der „Key Lime Pie“ ist eine Spezialität auf den Keys. Der Kuchen war ganz okay, jedoch etwas überteuert. Auf dem Rückweg kamen wir nochmals bei „Rick’s and Durty Harry“ vorbei, die Refills der 32oz (0.94 Liter) Kübel kosteten schliesslich nur noch 10$, also sassen wir hin, bestellten nochmals zwei und amüsierten mit der tollen Live Unterhaltung. Neben uns sass ein junges Paar aus Texas, welche gerade eben in ihren Flitterwochen sind. Wir unterhielten uns mit den beiden Texaner und tranken bis auch die zweiten Kübel leer waren. Die beiden Texaner waren in unserem Alter und sind das erste Mal geflogen. Als wir ihnen erzählten, dass wir mit dem Auto von Miami nach Key West fuhren, schauten sie uns nur verdutzt an und meiten dass sie Angst hätten mit dem Auto in die Keys zu fahren, da links und rechts nur Wasser ist.  Nach dem Motto „es isch na lang nöd zwei, mir gönd na lang nöd Hei“, gab es noch eine dritte Runde feinen „Rum Runner“! Etwas später kehrten wir zurück und gingen schnell ins Bett.

Bilder: Key West / Everglades

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Durch die Keys

Das Frühstück im Motel in Florida City war inbegriffen und ganz gut. Wir checkten out und fuhren mit dem Auto zum nächsten ATM, da wir kein Bargeld mehr hatten. Wir mussten lachen, als wir den Drive-thru ATM sahen. Man kann vom Auto aus Geldabheben, so faul können nur die Amis sein, Hauptsache alles mit dem Auto :-) 

Über 32 Inseln die mit 42 Brücken verbunden sind, fuhren wir am Sonntagmorgen auf dem Overseas Highway, dem südlichsten Abschnitt des U.S. Highways 1, nach Key West. Die Fahrt von Homestead aus dauert drei Stunden. Da wir aber immer wieder angehalten haben, benötigten wir sechs Stunden.  Kaum hatte die Strecke der Keys begonnen, hatte man das Gefühl, in der Karibik angelangt zu sein. Bei der „Historic Seven Mile Bridge“ hielten wir, um die die alte Brücke zu betrachten. Neben dran steht nun die neue „Seven Mile Bridge“. Schon beeindruckend wenn man bedenkt, dass 1912 Key West zum ersten Mal über Land erreichbar war, nicht mit dem Auto sondern nur mit dem Zug. Erst 1938 wurde der Highway gebaut und die Eisbahn eingestellt, da ein Hurricane einen voll besetzten Zugwagen von den Gleisen fegte.

In Bahia Honda State Park hielten wir erneut, da wir im Internet gelesen haben, dass dieser Ort zu den schönsten Stränden in Florida gehört und die Bilder im Internet bestätigten dies. Um in den Park reinzukommen mussten wir 9$ bezahlen. Es war wieder 35 Grad heiss und wir freuten uns auf eine Abkühlung. Der Park ist sehr naturbelassen und daher sehr schön. Doch wo ist der Strand? Der Strand war mega klein. Ob das wohl an der Saison liegt? Wir wissen es nicht. Es hatte viele Amerikaner hier, die grillierten. Wir bekamen Futterneid und mussten uns mit unseren Früchten zufrieden geben. Das Wasser war leicht kühler als in Miami und wir genossen das Wasser.

 Gleich nach dem wir im Motel, das wir für zwei Nächte gebucht haben, eingeheckt hatten, zogen wir unsere Badekleider an und vergnügten uns im kleinen aber gepflegten Pool. Um 18.00 Uhr gingen wir Duschen und machten uns bereit, um am Pier den Sonnenuntergang zu beobachten. Wir liefen die Duval Street hinauf bis zum Pier. Die Duval Street besteht aus vielen Restaurants, Bars und Läden, für unseren Geschmack wieder sehr Touristisch. Am Pier versuchten viele “Künstler” ihr Geld zu verdienen mit Kunststücken und Zaubereien, was zu einem riesen Menschenauflauf führte, die ebenso auch den Sonnenuntergang sehen wollten. Wir ergatterten ein Platz in der ersten Reihe am Hafenrand :-) Die Sonne ging ca. um 20.10 Uhr unter. Leider verdeckten die Wolken und die davor liegende Insel einen Grossteil, dennoch war es schön, das Lichtspektakel zu beobachten, wir sassen eine Stunde da und genossen die Abendstimmung. Hungrig machten wir uns auf den Weg in die „Raw Bar“, die Emanuel vorher rausgesucht hatte. Denn hier gab es sehr günstiges Essen und für Emanuel endlich Seafood :-)

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Please wait!

Auch diese Nacht konnten wir nicht viel schlafen. Die Wände in diesem Hotel waren so dünn wie Papier. Wie packten unsere Rücksäcke, checkten aus und liefen zur Bushaltestelle. Selbstverständlich war es bereits wieder sehr warm und die 300 Meter zu Fuss reichten, dass ich bereits wieder nass war. Da wir etwas zu früh und der Bus etwas zu spät war, warteten wir ca. 30 Minuten. Für schlappe 4.70$ fuhr uns der Express Bus wieder von South Beach zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen um 12:00 Uhr abholen konnten.

Die Car Rental Station befindet sich nur wenige Meter von der Bushaltestelle entfernt. Dort angekommen, sahen wir eine Schlange. Wir reihten uns ein und warteten. Es ging nur sehr schleppend vorwärts und wir fragen uns wieso? Als wir dann über 30 Minuten später am Schalter waren, wussten wir den Grund schnell. Die Dame prüften unsere Reservation, Kreditkarte, Führerausweise und machte uns dann darauf aufmerksam, dass der Wagen nicht bereit steht. Wir mussten am Schalter (!) weitere 20 Minuten warten, in dieser Zeit wurden keine anderen Kunden bedient…  Sie fragte uns dann, ob wir auch einen Wagen einer höheren Kategorie nehmen würden. Nach dem ganzen hin und her, bekamen wir, einen dunkel roten Dodge Avenger. Nach einem kurzen Check füllten wir den Kofferraum, steckten das Navi ein und fuhren los.

Das Ganze präsentierte sich nicht ganz einfach, die Autobahn ist eine grosse Baustelle und gemäss Navi fuhren wir irgendwo in der Luft. Ursprünglich wollten wir in eine Mall, in welcher es einen Abercombie & Fitch Shop gab, das brachen wir dann aber ab und fuhren direkt zum Motel. Die Dame am Empfang war sehr freundlich und hilfsbereit. Leider war unser Zimmer noch nicht ready, wir mussten wieder einmal warten, ca. 20 Minuten hiess es. Vis-à-vis gab es einen McDonalds und das erste Mal, seit wir unterwegs sind, bestellten wir einen Burger bei McDonalds.

Einige Zeit später bezogen wir das Zimmer. Die Gegend hier in Homestead scheint nicht die Beste zu sein, unser Zimmer ist jedoch vollkommen in Ordnung. Da wir bei unserem letzten USA Aufenthalt keine Zeit zum Shoppen fanden, wollte ich unbedingt in einen A&F Shop, also fuhren wir wieder einige Meilen zurück in eine Mall. Ich freute mich sehr, zumal ich unbedingt ein paar Shorts und zwei T-Shirts benötige. Die Enttäuschung war riesig, als wir, mit leeren Händen aus dem A&F sowie aus dem Hollister Shop kamen. Wir klapperten noch kurz einige andere Shops ab, ohne Erfolg. Nur einige Meter neben unserem Motel gibt es einen Outlet, also fuhren wir wieder zurück. Beim Tommy Hilfiger Outlet Store, fand ich zwei gute T-Shirt, jedoch auch hier keine Hosen. Sara hat in Erfahrung gebracht, dass es in diesem Outlet Zentrum einen sehr günstigen Coiffeur gibt. Ich brauchte dringend einen Haarschnitt! Also gingen wir zu „Ralph’s“.

Wir wurden umgehend bedient, mir wurden die Haare geschnitten und Sara bekam in dieser Zeit neue „Fuessnägeli“. Mit dem Resultat ist Sara ganz zufrieden. Meine Frisur… naja, ganz okay. Der Preis :-) 33$ inkl. Tax und Tip, für beides zusammen versteht sich.

Es war bereits 19:30 Uhr und wir waren hungrig. Wir fuhren kurz zu Walmart um einige Besorgungen zu machen und hofften einen Salat zum Abendessen kaufen zu können. Leider wurden wir bezüglich unserem Abendessen nicht fündig. Momentan sind Tax-free Days und die Schlangen an den Kassen übermässig. So warteten wir erneut über 20 Minuten, um unsere wenigen Produkte zu bezahlen. Leicht gereizt und sehr hungrig überquerten wir die Strasse und gingen bei Panda Express Abendessen.

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